SpVgg Greuther Fürth U23 – TSV 1860 München 1:1 – 15.09.2026

Der Zwangsanstieg der blauen Münchner, welche sich endlich vom Scheich lösen könnten, hat trotz Zwangsanstieg auch positive Seiten. Der Verein gehört endlich wieder den Mitgliedern, es ist eine Aufbruchsstimmung in Giesing zu spüren.

Für mich bietet der Zwangsanstieg auch die Möglichkeit, die Sechziger im Umkreis der Metropolregion Nürnberg zu sehen. Den Beginn machte das Gastspiel bei der Westvorstadt.

Am selben Tag wo endlich wieder die Schule begann ging es gegen Abend per U-Bahn in die verbotene Stadt. Obwohl das Duell ja durchaus ein gewisses Potential mitbrachte, war zumindest im Bereich Altstadt nichts von der Polizei zu sehen.

Per Bus ging es dann in die Nähe des Stadions, bevor einmal drum herum gelaufen werden musste, um den Gästeblock zu erreichen. Der Einlass war locker, kenne ich von den Derbys anders.

Im Stadion dann den Löwen beim Aufwärmen und den Fans beim Fahnen aufhängen zugeguckt. Auch die Heimseite hatte sich zum Glotzen getroffen, während des Spiel wurde der Haufen immer größer.

Die Löwen gingen schnell in Führung, was zumindest für eine gute Grundlautstärke sorgen sollte. Das Spiel war sonst sehr arm an Highlights, wir sprechen aber von Regionalliga.

Die Vorstädter konnten noch den Ausgleich erzielen, was natürlich die Stimmung dämpfte. Am Ende war es wohl eine gerechte Punkteteilung, mit Löwenbrille war es natürlich zu wenig.

Am Ende wurden noch schöne Grüße aus Nürnberg an die Grün-Weißen gesendet.

Nach dem Spiel ging es wieder per Bus und U-Bahn in die schönste Stadt der Welt.

Regionalliga am Dienstagabend, kann man machen.

1. FC Nürnberg – Hannover 96 2:1 – 11.09.2026

Zwei Tage vor diesem Spiel kam man auf die Idee, es zu besuchen. Immerhin spielt der Ruhmreiche endlich wieder erfolgreich.

Mit der Straba zum Glubb war das Motto. Vor und am Stadion wurde wie üblich die Zeit über die Runden gebracht, bevor der Block 7 geentert wurde.

In der ersten Halbzeit war die Stimmung noch recht verhalten, trotz langer Führung und den immer wieder stimmungsförderndem Einsatz von pyrotechnischen Erzeugnissen.

In der zweiten Halbzeit war dann pure Ekstase angesagt. Angriff um Angriff wurde auf die Nordkurve abgefeuert. Am Ende gewann man verdient das Spiel und ich verlor gleichzeitig meine Stimme. Win-Win für alle.

Nachdem die zwischenzeitliche Tabellenführung gefeiert wurde, ging es noch zu einem Abstecher auf das Herbstvolksfest. Glubb Sieg und Nudeln aus dem Parmesanlaib, was kann es besser an einem Freitagabend geben?

Sprej Grad 2026

Bereits zum dritten Mal luden die Veranstalter auf den Gelände des ASN-Pfeil Phönix für einen entspannten Jam mit Graffiti, Rap und vielen anderen Elementen der Kultur. Wie bereits im letzten Jahr zwangen mich private Verpflichtungen für eine spätere Anreise, aber das sollte meinem Spaß keinen Abbruch tun.

Durch den ganzen Streß am Vormittag ließ ich mich erstmal von den musikalischen Auftritten berieseln. Den Anfang machte Hugo Betrug0, ein lokaler Rapper der einfach entspannt aufrappte. Wusste zu gefallen, den Werdegang werde ich verfolgen.

Zu BHigh, Slice oder RB zum Jott konnte ich vorher wenig sagen, war zum Großteil in Ordnung. Kuchenmann war dann schon wieder spannender, war insgesamt das viertel Mal das ich ihn sah. Leider gab es nichts neues in seinem Set, so das es eine Wiederholung war. War gut, aber halt schon gesehen.

Den Auftritt von KSK Stuttgart habe ich dann genutzt, ob noch die Kunstwerke zu genießen. Da wurden wieder hübsche Sachen gezaubert.

Und dann kam es zu den Hauptacts. Erst Sir Search, der mir jetzt wenig sagte, aber auf jeden Fall weiter gecheckt wird. Auftritt hat mich absolut überzeugt. 

Dann kam Damion Davis und ich war nicht vorbereitet, was mich erwartet. Total Geisteskrank wurde auf der Bühne, auf einem Fahrkartenautomat, vor der Wall oder auch einfach im Kreis gerappt. Man wusste nicht was diesem Mann durch den Kopf ging und wohin die Reise ging. Richtig stark.

Nach dem Auftritt von Davis kamen auch die Cops auf das Gelände, ich befand mich da schon auf dem Weg in Richtung U-Bahn. 

Es war wieder ein sehr schöner Nachmittag/Abend, der leider wohl zum letzten Mal statt gefunden hat. Da die Stadt Nürnberg das Budget für kulturelle Angebote gekürzt hat, werden die Veranstalter das wohl nicht mehr stemmen können. Sehr sehr schade, ich hoffe es trotzdem 2027 zu sehen. 

Tanzen im Grünen 2026

Während man bei heißen Temperaturen im Freibad schmilzt, schmeißt Instagram einen mit Werbung für dieses Festival zu. Techno bei sommerlichen Temperaturen? Ihr könnt auf mich zählen.

Nachdem die Kinder geparkt wurden, ging es per U-Bahn und Bus zum Festivalgelände im Marienbergpark. Da wir gegen 14 Uhr aufschlugen, empfingen uns starke Bässe.

Das Gelände hat 4 Areas und bietet allerhand „kulinarische“ Highlight. Wenigstens genug Getränkestände gab es, da es trotz Spät-August sehr heiß war. Das man allerdings für einen halben Liter Augustiner 6,20€ lohnen musste, milderte den Spaß. Immerhin gab es ausnahmslos Kartenzahlung.

Nachdem man sich jede Area einmal zu Gemüte führte, fand man ein gutes Plätzchen an der Eden Stage. Dort wurde dann von guten und übersteuerten Bässen begleitet ein wenig getanzt.

Nachdem die Stage immer voller wurde, checkte man mal ans andere Ende der Location zur Ivy Stage. Die Sitzmöglichkeiten waren dauerbesetzt, so das nichtmal 5min die Beine hochgenommen werden konnten.

Als wir dann beim Essen anstand (ne okaye Pinsa für Schweinegeld), konnte man das Set von Poltergeist auf der Orchid Stage begleiten. Das war richtig gut.

Nach dem Essen ging es wieder zur Eden Stage. Und da merkte man das Alter. Bereits 5 Stunden auf dem Gelände, kein Platz wo nicht Bässe brummten und keine Sitzmöglichkeit.

Da haben wir dann die Entscheidung getroffen, dem Alter Tribut zu zollen und nach Hause zu gehen. Mit Kopfschmerzen macht das einfach keinen Spaß.

Beim nächsten Mal würde wir vermutlich später kommen um die Headliner zu sehen.

Was ich enorm schade finde ist, das das Festivalgelände nur für einen einzigen Tag aufgebaut wird. Da könnte man sicherlich mehrere Sachen machen, ähnlich den Festivals am Flughafen. Auch im Stadionpark könnte ich mir das richtig vorstellen, halt nur mit einer Stage aber an vier verschiedenen Abenden.

Mythos Schalke

Während mir in Mallorca die Sonne auf den Bauch schien, kündigte Schalke 04 ein Kino-Tour für die Sky-Dokumentation „Mythos Schalke“ an. Ohne große Emotion wurde das hingenommen.

Als dann die Kinos aufgelistet wurden, schlug mein Herz schon ein wenig schneller. Das CineCitta in Nürnberg ist dabei.

Sofort wurden Tickets gekauft für die einzige Vorstellung. Im Nachgang wurden weitere Showings angeboten.

Also ging es an einem Freitag mit K1.1 ins Kino. Vorher noch mit Popcorn und Getränken eingedeckt ging es in ein ziemliches volles Kino 5.

Alle irgendwas blau-weißes an, wurde sogar mit Zaunfahnen angeflaggt. Crazy.

Die Dokumentation ist sehr interessant, finde es spannend das der Verein in so einer Saison so offene Türen hatte. Hätte auch stark nach hinten gehen können, dann hätte es aber vermutlich nicht die Dokumentation gegeben, lol.

Schaut euch das Ding bei Sky oder WOW an.

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg 2:4 – 15.08.2026

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub stolperte meine Frau über einen WhatsApp Status, in dem zwei Tickets für das Derby verkauft wurden. Da musste natürlich zugeschlagen werden.

Die Damen des Hauses habe ich vormittags ins Clubbad gefahren, damit diese sich bei angekündigten 35 Grad abkühlen konnten. Dort habe ich auch das fotografierte Banner gefunden, was doch nochmal einen Motivationsschub gab.

K1.1 wurde dann gepackt und per ÖPNV ging es zur Stadtgrenze, von wo die ShuttleBusse das Richtung Stadion fuhren. Nach einem Fußweg ging es dann rein auf Heimseite, da die Karten für den Lohner-Block waren.

Der Block wurde per Absperrband und Ordner geteilt, womit man umringt von Glubberer war. Die Stunde bis zum Anstoß wurde mit rumsitzen verbracht.

Durch Social Media kam die Nachricht rein, das beide Fanszenen die geplanten Choreografieren abgesagt haben. Als Grund wurde das Verhalten der Polizei genannt. Ich finde es stark, das man trotz aller Rivalität hier zusammen hält.

Das Spiel war grade in der ersten Halbzeit eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wenigstens ging es mit einem Unentschieden in die Pause. Danach hatte der Glubb den besseren Verlauf, womit man zurecht Derbysieger wurde.

Nach dem der Erfolg ausgiebig gefeiert wurde, ging es aus dem Stadion raus. Obwohl man dankenswerterweise das Spiel über im Schatten stand, merkte man trotzdem die Temperaturen. Glücklicherweise ist auf dem Weg zu den ShuttleBussen eine Filiale von „Der Beck“, wo etwas zu trinken gekauft wurde.

Im ShuttleBus lief keine Klimaanlage, so das die Suppe nur so lief. Hier habe ich mehr geschwitzt als im ganzen Spiel. An der Stadtgrenze wurde auf die U-Bahn gewechselt welche uns als Derbysieger glücklich nach Hause brachte.

Danach ging es auch zu den Damen ins Clubbad, um sich einfach mal abzukühlen. Der Abend wurde bei einem Burger und Cocktails ausgeklungen.

DERBYSIEGER FCN!

Mallorca 2026

Der diesjährige Familienurlaub sollte uns im August mal wieder nach Mallorca führen, genauer gesagt nach Cala Millor.

Also ging es am Dienstag in der ersten Ferienwoche los. Leider war kein anderer Slot möglich, gegen Ende der Ferien finde ich angenehmer (und günstiger…)

Da wir einen Abendflug hatten, wurde der Tag entspannt angegangen. Die letzten Sachen geladen und gepackt. Am Flughafen ging die Gepäckaufgabe ziemlich schnell, also wurde noch ein kleiner Snack beim goldenen M einverleibt.

Beim Boarding lief alles noch nach Zeitplan, im Flugzeug wurde dann keine Startfreigabe erteilt. Mit einem Stunde Verspätung ging es dann über den Wolken auf die Insel.

In Palma dann erstmal den Reiseveranstalter angesteuert um den Weitertransfer zu klären. Nach einer weiteren Stunde waren wir um kurz nach 0 Uhr endlich im Hotel. Nach dem Check-In wurde der spanische goldene M angesteuert, da man noch Hunger hatte.

Wir waren im Garbi Cala Millor untergebracht. Ich werde jetzt nicht jeden einzelnen Tag runterschreiben, sondern nur ein paar Stichpunkte geben:

  • Das Familienzimmer war nett. Es hatte zwar eine Klimaanlage, aber die arbeitete aufgrund der Überlastung nicht wirklich gut. Wenn man morgens durchgeschwitzt aufwacht, ist das unangenehm.
  • Das Essen war durchschnittlich. Es gab leckere Sachen, aber im großen und ganzen waren wir nicht überzeugt.
  • Der Pool war warm (& salzig). Aus Mangel an Alternativen verbrachten wir trotzdem den Großteil der Zeit dort.

Wie üblich bei Mallorca Aufenthalten haben wir auch die Einkaufsmeile unsicher gemacht. Hat im großen und ganzen gepasst, man bekam alles was man kennt.

Am Meer waren wir zweimal. Einmal bei einem Spaziergang Richtung Einkaufsmeile. Dort stellten wir fest wie weit das Hotel von Meer entfernt ist. Mag zwar nur 400m Luftlinie sein, aber 10+ Minuten Fußweg machen bei 36 Grad keinen Spaß mit Sack und Pack.

Das zweite Mal standen wir bewusst früh auf, um den Sonnenaufgang am Meer zu genießen. Immer wieder ein Highlight. Das Meer war aber zu warm und brachte keine Erfrischung, das ganze bereits um 7 Uhr morgens.

Ein besonderes Highlight unseres Urlaubs war die Sonnenfinsternis. Ich hatte diese gar nicht auf den Schirm, daher waren wir auch absolut unvorbereitet.

Glücklicherweise hatte das Hotel sich darum gekümmert. Es gab einen Treffpunkt, es gab Brillen.

Das war wirklich schön diesen Moment als Familie zu genießen.

Nach 9 Tagen war unser Urlaub dann auch vorbei. Der Transfer verlief reibungslos, der Flug ging pünktlich und am Flughafen konnte direkt das erste Taxi genommen werden, um endlich wieder in den heimischen vier Wänden einzukehren.

Die nächsten Tage wurde dann natürlich mit Waschen verbracht.

1. FC Nürnberg – Real Oviedo 2:1 – 01.08.2026

Am Vormittag bestritt K1.1 sein letztes Saisonspiel. Spontan kam man auf die Idee, die Saisoneröffnung des FCN zu besuchen.

Also am Sportplatz schnell Karten gekauft und mit dem Auto Richtung Stadion gefahren. Die Schüssel an der Steintribüne abgestellt, im Vergleich zur Eröffnung gegen Juve kostenfrei.

Im Stadion dann Fußballdart gespielt, nicht sehr erfolgreich, gab es für mich nur einen Aufkleber.

Zur Legende wurde der Sitzplatz auf der Gegengerade eingenommen. Nach einem munterem Auftakt mit zwei Toren von Zoma, wurde der Verpflegungsstand angesteuert.

Meine Fresse, war das ein Erlebnis. Sage und schreibe 40 Minuten hat es gedauert, bis ich meine Sachen in der Hand hielt. Was da vor grade mal 6.000 Zuschauern abgeliefert wurde, ist eine Farce.

Danach war meine Laune im Keller. Saftladen.

Oviedo brachte in der zweiten Halbzeit einiges an Aggression rein, was natürlich die Zuschauer aufstachelte.

Am Ende war es eine Öde Saisoneröffnung, da wurde man die letzten Jahre mit großen Namen verwöhnt.

Nach dem Spiel ging es entspannt nach Hause.

Supergirl

Während K1.1 ein Oma-Wochenende genießt, gehen K2.2 und Frau auf ein Kino-Date. Damit ich nicht auf dumme Gedanken komme, checke auch entsprechend was im Kino läuft.

Supergirl. Eigentlich haben DC Filme, mit Ausnahme von Batman, nie wirklich überzeugt. Dazu war der Avengers-Ansatz ein guter Gedanke, scheiterte aber aufgrund von Torschlusspanik in der Umsetzung.

Also spontan ein Ticket für die OV-Fassung geholt, vor dem Kino mit Nachos und Getränk eingedeckt und dann den Film genossen.

Genossen ist relativ. Es ist Popcorn Unterhaltung, die man nicht zwingend sehen muss. Es dauert ewig bis man Supergirl im Anzug sieht, der Bösewicht ist nicht wirklich überzeugend.

War in Ordnung, aber für einen Streaming Abend.

Jan Delay & Disko No. 1 „Beat of 25+2 Years“-Tour 2026

1999 wechselte mein mühsam zusammengespartes Taschengeld den Tresen. Im Gegenzug erhielt ich Bambule, das zweite Studioalbum der Absolute Beginner. Das war mein offizieller Eintritt in eine Welt, die mich bis heute begleitet. Ich lebe sozusagen für HipHop.

Wenn dann natürlich mit Eizi Eiz ein Teil der Beginner einen Tourstop in Nürnberg macht, da muss man ja dabei sein. Vielleicht spielt er ja ein paar Klassiker…

Da der ÖPNV immer noch wegen den Hitzeschäden quasi nicht existent ist, muss abermals auf einen VOI Roller zurück gegriffen werden. Da diesmal keine DTM war, war ein direkter Weg möglich.

Den Abend eröffnete dann Das Bo, der einige Songs zum Besten brachte. Sogar zwei 5 Sterne Deluxe Klassiker gab es. Machte schon Laune, auch wenn ich mit den neueren Sachen wenig anfangen kann.

Der Hauptact ließ sich dann nicht Lumpen und mit der Disko No. 1 Band sowie drei Backgroundsängerinnen wurde direkt losgelegt.

Er spiele seine bekanntesten Hits, führte ein wenig durch seine Diskografie und als Denyo dann auf die Bühne kam, um Hammerhart zu performen war der Abend eh schon ein Erfolg.

Insgesamt riss Jan Delay die Hütte ab, übertrieben gute Bühnenpräsenz und ein super abgestimmte Show, die auch mal Raum zum Durchatmen bietet.

Anders als bei Montez wurde schon im Laufe des letztens Songs der Weg Richtung Ausgang angetreten. Zwei Konzerte innerhalb von 5 Tagen mit fast 40 Jahren hinterlassen Spuren, ich wollte so schnell wie möglich nach Hause.

Bei der Arena wieder einen VOI Roller geschnappt und nach Hause gefahren. Diesmal gab es Pide.

Erfolgreicher Abend.