Megaloh „Schwarzer Lotus“-Tour 2026

Megaloh in Erlangen, da muss man mich nicht zweimal fragen. Mit dem Auto und einem Kumpel ging es Richtung E-Werk. Überpünktlich. Und wenn ich sage überpünktlich, meine ich überpünktlich. 2,5 Stunden vor Beginn wurde ich abgeholt. Da hatte wohl jemand die Angst das die kurze Strecke nach Erlangen mit Staus gefüllt ist.

Also war man 2 Stunden vor Beginn am E-Werk. 2 Stunden vor Beginn heißt auch eine 1 Stunde vor Einlass. Die Zeit davor wurde mit Gesprächen und Vapes verbracht.

Da die Blase drückte, ging es pünktlich um 19 Uhr in den schnuckeligen Saal. Kurz mit einer Cola ausgestattet wurde gewartet.

Den Abend eröffnete dann der Nürnberger Kuchenmann, unterstützt von Nasenbluten. Da ich diese Kombi bereits im letzten Jahr beim Sprej Grad gesehen habe, war die Vorfreunde groß. Beide lieferten auch einen guten Auftritt ab, das war spaßig.

Nach einer Pause kam dann der Hauptact auf die Bühne. Und Mega lieferte einen starken Auftritt. Seine Setlist ließ keine Wünsche offen, das Publikum hatte sichtlich Bock. Bockstarke Bühnenpräsenz.

Ich war zum ersten Mal im E-Werk. Für intime Konzerte eine gute Location. Auch der Sound war viel viel besser als Hirsch.

Nach dem Konzert ging es zügig wieder in die schönste Stadt der Welt. Dort wurde noch ein Döner gefetzt.

GZUZ „Live“-Tour 2026

Wird starten in der Konzert-Jahr 2026 wie das Jahr davor geendet ist, in der Stadthalle der Vorstadt. Da man diesmal in einer größeren Gruppe unterwegs war, musste am Tag vorher noch die Anreise geklärt werden.

Ein Teil der Mitstreiter wollte mit dem Auto fahren, also wurde ich 2 Stunden vor Beginn zuhause eingesammelt. Das Auto wurde zwei U-Bahn Stationen von der Stadthalle entfernt abgestellt, damit mit dieser eben der Rest der Strecke absolviert werden konnte.

Nach relativ kurzer Einlassphase war man also über eine Stunde zu früh in der Location. Mit Getränken, kalten Bratwürste und Raucherpausen wurden sich die Füße in den Bauch gestanden.

Sehr pünktlich kam dann Jaill auf die Bühne, um für ca. 30 Minuten den Abend zu eröffnen. Ich kannte ihn vorher nicht, aber er machte einen guten Job. Regelmäßig werde ich ihn aber nicht hören.

Nach kurzer Umbauphase und einem ziemlich starken Intro kam dann GZUZ auf die Bühne. Man merkte das das Publikum richtig Bock hatte durchzudrehen.

Er spielte viele Klassiker, ging zwei Mal in die Menge rein und freute sich mehrmals über die starke Crowd. die Setlist war wirklich stark zusammen gestellt, es gab kaum Ruhephasen.

Nach ca. 1,5 Stunden ging ein sehr gelungener Abend zu Ende. Aus der Misere des letzten Mal hatte man gelernt, die Jacken blieben am Körper, weswegen der Ausgang direkt angesteuert wurde.

Nach einer kurzen U-Bahn Fahrt (inkl. Umsteigen) wurde aufs Auto gewechselt und man kam sicher zuhause an.

GZUZ lohnt sich.

Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim 2:3 n.V. – 30.12.2025

K1.1 äußerte den Wunsch, mal ein Spiel der Ice Tigers zu besuchen. Das Spiel gegen Mannheim wurde gewählt, weil es in den Ferien war und weder er noch ich am nächsten Tag aufstehen müssen.

Also Online die Karten eingetütet und direkt auch Bekannte davon überzeugt, das Eishockey mal sein muss.

Die Anfahrt an einem Dienstagabend war ein wenig gespenstisch, wenn man sonst nur Fußball gewohnt ist. Sehr wenig Leute unterwegs, keine der üblichen Buden geöffnet.

Der Einlass ging relativ flott, immerhin wird man hier VOR dem Eintritt in die Arena abgetastet. Könnte man sich auch gegenüber mal überlegen, um die Einlasssituation zu verbessern.

In der Arena dann erstmal den Stand der Südkurve Nürnberg aufgesucht und mit Schals ausgestattet. Mit Getränken ging es dann in den Fanblock.

Eishockey live ist ein Erlebnis. Es ist ein unfassbar schnelles Spiel, man muss wirklich wachsam sein um den Puck nicht aus den Augen zu verlieren. Neben einer Heimszene war auch ein voller Gästeblock am Start.

Das Spiel war sehr unterhaltsam, grade die Eskalation nach dem 2:1 Führungstreffer für das Heimteam ging es schon ab. Leider bekam man noch den Ausgleich und in der Verlängerung hatte man bei einem Überzahlspiel keine Chance. Schade.

Nach dem Spiel wurde bei Glätte und Dunkelheit der Weg zu Straßenbahn angetreten, auch hier war das Gelände um Arena und Dutzendteich menschenleer.

1. FC Nürnberg – Hannover 96 2:1 – 21.12.2025

Es gab wieder eine Erstklässer-Aktion des Ruhmreichen. Statt wie früher™ einen Block in der Südkurve bei einem uninteressanten Spiel zu öffnen, konnte man jetzt das Spiel auswählen (einzige Ausnahme war das Derby). Nachdem die anderen Terminierung nicht in die Terminplanung des Erstklässler-Kind passten, wurde es das letzte Spiel der Hinrunde.

Um 12 Uhr wurde das Zuhause verlassen, um eine Stunde vor Spielbeginn vor den Stadiontoren zu stehen. Da Elternteil I des Erstklässler-Kinds den Sonderfahrplan bei Heimspielen nicht beachtet hat, ging es zeitig ins Stadion. Dort wurde die Wartezeit mit einem Besuch des Wohnwagens und des Supporters Club überbrückt. Neben einem Kalender wechselten auch einige Aufkleber den Besitzer.

Pünktlich zum Spielbeginn waren dann alle da und die Plätze wurde eingenommen. Ich hasse Sitzplätze, dieses ständige Aufstehen weil jemand wieder Zwölf Bier holen muss nervt endlos.

Die Nordkurve startete mit den mittlerweile traditionellen Weihnachtsgrüßen an alle Glubbfans, die derzeit nicht die Freiheit genießen können. Hinterlegt waren die Spruchbänder mit Fahnen in den einzigen Farben. Schlicht, aber schön.

Der Spielverlauf war perfekt für alle Erstklässler, um die Faszination von Fußball zu verstehen. Erst tiefe Trauer weil die Niedersachen in Führung gehen, dann Freude durch den Ausgleich und am Ende Eskalation mit dem Siegtreffer. 3 Punkte für den Glubb!

Nachdem noch die Mannschaft in die Winterpause verabschiedet wurde, ging es auch für uns raus. Dort zeigte sich wieder die Lüge, das an Spieltagen mehr ÖPNV angeboten wird. Der 55er Bus, ein wichtige, direkte Verbindung in Richtung Langwasser verkehrt nur alle 40 Minuten. In diesem habe ich 30 Minuten warten müssen.

1. FC Nürnberg – DSC Arminia Bielefeld 2:0 – 23.11.2025

Der Sonntag begann um 6 Uhr. Da war noch nicht an einen Besuch des Heimspiels zu denken. Die ungewöhnliche Aufstehzeit ruhte daher, das K1.1 an der Hallenkreismeisterschaft teilnahm. Da Beginn dieser um 8:30 Uhr war, musste entsprechend früh das warme Bettchen verlassen werden.

Nach Abschluss des Hallenturniers kam die Info, das eine Dauerkarte im Block 10 ungenutzt sei, ob ich nicht Lust hätte. Natürlich, auch wenn die Zeitspanne mit zwei Stunden vor Anpfiff schon sportlich war, wurde zugesagt.

Also die Familie nach Hause gefahren und schnell eine zweite Lage an Kleidung angezogen, nebenbei versucht die elektronischen Geräte ein wenig zu laden. Im 24/7 Shop noch schnell eine Elfbar gezogen, wurde natürlich die Straßenbahn verpasst. Da die nächste erst in 10 Minuten kam (verdammte ÖPNV-Fahrplan am Sonntag auf dem Dorf!), wurde der nächste freie VOI-Roller gesucht.

Mit diesem in eisiger Kälte innerhalb von 15 Minuten das heimische Max-Morlock-Stadion angefahren. Wurde schon sehr frisch beim fahren.

25 Minuten vor Anpfiff dann dynamisch am Eingang angestellt, im Stadion schnell die Flyer geholt und schon wurde Block 10 angesteuert. Premiere für mich, in Block 10 war ich noch nie.

Die ersten 12 Minuten wurde zum Erhalt der Fankultur geschwiegen. Auch danach war das die normale Nordkurve Standard Kost, es war sicherlich einigen zu kalt.

Das Spiel konnte gewonnen werden, was bei einem Stadionbesuch das wichtigste ist. Während der Elfmeter erst später realisiert wurde, war die Jubel beim 2:0 schon Sahne.

Komplett durchgefroren, trotz zwei teils dreifacher Schicht, ging es nach dem Schlusspfiff und den ersten Grüßen Richtung Westvorstadt raus aus dem Stadion. Fürs Winterdorf war keine Zeit, ich spürte schon da meine Füße nicht mehr.

Auch für den Heimweg wurde ein VOI-Roller genommen, was sich als großer Fehler herausstellen sollte. Nicht nur musste die Fahrt früher beendet werden, da die in der App angezeigte Reichweite nicht genügte, auch waren die Finger trotz Handschuhen komplette Eiszapfen. Es war schon schwierig das Abstellfoto in der App zu knipsen.

Zuhause dann schnell die Klamotten gewechselt und den Körper an der Heizung wieder auf Temperatur gebracht.

OG Keemo „180Grad“-Tour 2025

Wenn Keemo ruft, dann fährt man auch in die Westvorstadt. Nachdem 2023 bereits ein ausverkaufter Löwensaal zum durchdrehen gebracht wurde, musste es ein wenig größer werden. Nicht mehr lange und die Arena kann gefüllt werden.

Also an einem Sonntag (mit bescheidenem ÖPNV Fahrplan) die U-Bahn bestiegen und die Grenze überquert. Der Einlass verlief flott, bei der Jackenabgabe vibrierte bereits der Boden. Es gab einen Voract, von dem ich nichts wusste und auch kaum was mitbekommen habe. Schade, Marmalade.

Und dann kam Funkvater Frank und OG Keemo. Von Sekunde 1 hatte der Pulk Bock, direkt die ersten Takte von Civic lassen Fürth beben wie sonst nur wenn Nürnberg im Playmobil-Stadion zu Gast ist. Eine krasse Crowd machen Konzerte 100mal besser.

Er spielte alles wichtige in seinem Repertoire, bei Geist wurde sogar Pyro gezündet. Auch Ramzey war am Start und durfte 2 (oder 3) Tracks performen.

Als Zugabe gab es Vorwort und Faust, besser kann ein Konzert nicht Enden. Ich würde Keemo noch hundertmal sehen. Absolute Empfehlung.

Nach dem die Jacke wieder in Empfang genommen wurde, musste diese Stadt noch verlassen werden. Der Sonntagsfahrplan sieht eine U-Bahn zurück in die Schönste Stadt der Welt nur alle 10 Minuten vor, absolute Folter.

Auch wenn die Woche danach mit wenig Schlaf startete, geht auf Keemo Konzerte!

Disarstar „Hamburger Aufstand Live“-Tour 2025

Mit Ankündigung der Tour wurden Tickets besorgt, immerhin lässt man sich Disarstar nicht entgehen. Anders als 2023 veranstaltete er diesmal im Z-Bau.

Entspannt wurde er E-Roller geschnappt und der Z-Bau angesteuert. Die Schlange war ordentlich lang, parallel lief auch irgendein anderes Konzert und sorgte bei einigen für Verwirrung. Der Einlauf lief aber gesittet und schnell ab.

In einem sehr vollen Saal fiel der Vorhang und Nürnberg drehte auf. Von Minute 1 hatte die Frontrow absoluten Bock auf Abriss.

Neben vielen Tracks aus seinem neuen Album gab es natürlich auch die Klassiker. Der ganze Abend hat sich natürlich gelohnt.

Free Hanna.

Sprej Grad 2025

Bereits zum zweiten Mal wurde das Gelände des ASN-Pfeil Phönix in einen Fläche der Kultur umgewandelt. Was 2024 noch sehr selfmade daher kam, war in diesem Jahr die erste Spur Professionalität zu sehen. Die Bühne war größer und besser beleuchtet, es gab mehr Fläche für die Maler, beim Catering gab es Unterstützung durch den Verein. Schön solche Veranstaltungen beim wachsen zu sehen.

Trotz persönlicher Einladung durch den Veranstalter spendete ich zwanzig Euro, damit es eine Chance gibt auch nächstes Jahr auf Sprej Grad zu gehen. Ich besuchte die Veranstaltung ab ca. 16 Uhr, private Termine verhinderten ein früheres kommen. Dadurch hatte ich bereits einiges verpasst.

Die Auftritte wurden erstmal nur beiläufig verfolgt, interessierte war ich an den geschaffenen Kunstwerken. Jedes einzelne wurde aufgesaugt, gepaart mit dem Geruch von frischem Lack war das schon ein Moment des inneren Seelenfrieden.

Den musikalischen Abend eröffneten für mich dann Kuchenmann mit Nasenbluten als Support. Bereits letztes Jahr waren beide dabei. Durch die eintretende Dunkelheit kam es zu einer guten Atmosphäre, die auch die Plätze direkt vor der Bühne füllen konnte. Stark.

Danach kamen dann die Neumarkter Bitumen & Lu Spencer, auch zum zweiten Mal dabei. Auch die beiden konnten das Publikum begeistern.

Zum Abschluss kam dann Shacke One und plötzlich hatte man Platzangst. Mit dem Headliner hat man dann auch ein passenden Künstler gefunden, der Graffiti und Rap lebt. Es wurde ein Feuerwerk abgefeuert und jeder war danach sehr glücklich.

So feiert man Jams. Ich kann nur jedem empfehlen, sollte es 2026 wieder stattfinden, vorbei zu schauen.

1. FC Nürnberg – SV Darmstadt 98 0:1 – 08.08.2025

Wir haben K1.1 zum Geburtstag eine Mitgliedschaft in diesem ruhmreichen Verein geschenkt. So hat das Kind auch viele Möglichkeiten, an Veranstaltungen rund um diesen Verein teilzunehmen.

Natürlich haben wir ihn auch für ein ‚Erlebnis Heimspiel‘ angemeldet und gegen Darmstadt sollte er auserwählt werden. Also schnell Karten über den Zweimarkt besorgt.

Nach einer entspannten Anreise wurde das Kind in die Hände der MiniCluberer übergeben. Im Stadion dann überall lange Schlangen, grade die Verkaufsstände der aktiven Szene sind massiv überlaufen.

Beim Supporters Club eine Einkaufstasche mit FCN Wappen besorgt, danach mit Getränken eingedeckt und die Plätze in Block 2 bezogen. Freudig wurde das Kind verfolgt, welches neben einem Treffen mit einem Spieler (ich weiß bis heute nicht mit wem) und Rhinola auch eine Runde um das heilige Grün machen durfte.

Das Kind sollte man dann kurz vor Anpfiff am Blockeingang abgeholt werden. Nochmals mit Getränken eingedeckt, die Legende verpasst und nur das Ende der Choreo mitbekommen.

Über Spiel schweigen wir mal lieber.

In der Halbzeit auch nochmal Chaos am Getränkestand, wie unkoordiniert und ineffektiv das organisiert ist, das bekommt man seit Jahren nicht in den Griff.

Nach dem enttäuschten Spiel wurden die Becher noch bei Viva Con Agua gespendet, auch nur weil es ewig lange Schlangen bei den Abgabestellen gab und die Lust relativ gering war noch weiter seine Zeit zu verschwenden.

Die Heimfahrt zog sich dann leider auch, so dass man schon ein wenig genervt zuhause ankam. K1.1 hatte Spaß, das ist die Hauptsache.

Film: Lilo & Stitch (2025)

Wenn K1.2 am Abend vorher ankündigt, dass Papa am Sonntag mit ihr ins Kino geht, dann hält man das natürlich ein. Immerhin war dieser Besuch schon länger geplant und wurde aufgrund verschiedener anderer Aktivitäten bereits mehrfach verschoben.

Also wurden entspannt im Bett die Spielzeiten in den Nürnberger Kinos gecheckt. Am Ende fiel die Wahl auf das Admiral – mein erster Besuch nach dem Umbau.

Tickets und Snacks wurden bequem online vorbestellt und ins Apple Wallet geladen. Die U-Bahn brachte uns sicher zur Lorenzkirche, von wo aus wir nach einem kurzen Fußmarsch vor den Toren des Kinos standen.

Drinnen holten wir unsere Snacks an der Kasse ab. Die Kinotickets wollte irgendwie niemand sehen …

Die Sitze im Admiral haben eine Liegefunktion – entsprechend gemütlich wurde es dann auch.

Ich kenne das Original, allerdings hatte ich den Film nicht mehr so intensiv in Erinnerung. Deshalb kann ich keinen wirklichen Vergleich zwischen den beiden Versionen ziehen.

Die Story ist für eine Realverfilmung stellenweise ziemlich an den Haaren herbeigezogen – aber irgendwie schafft es diese typische Disney-Magie doch, einen mitzunehmen.

Besonders gefallen haben mir die Darsteller – die haben einen richtig guten Job gemacht. Bei einer Schauspielerin musste ich sogar im Nachhinein IMDb befragen, weil mir das Gesicht bekannt vorkam, ich aber nicht genau wusste, woher. Es handelte sich um Tia Carrere, die ich aus Relic Hunter – Die Schatzjägerin und High School High kannte.

Alles in allem würde ich dem Film solide 7 von 10 Punkten geben. Kann man sich auf jeden Fall mal anschauen – aber die Welt geht auch nicht unter, wenn man ihn verpasst.