Kategorie: Konzerte (Seite 1 von 3)

Mobb Deep „The Infinite“-Tour 2026

Glücklicherweise wurde die Tour verschoben, beim alten Termin hätte ich leider keine Zeit gehabt.

Am Tag als die VAG mal wieder streikte, wurde der VOI Roller geschnappt und Der Hirsch angefahren. Viel zu früh wurde die Zeit noch vor den Toren verbracht, bevor man dann weiter im Innenhof wartete. Kurz mal am Merch vorbei, über die Preise abgekotzt und dann ein Plätzchen in der Halle gesucht.

Das Konzert begann natürlich verspätet, hielt sich aber mit 30 Minuten im Rahmen. Dann performten das Duo aus Havoc und Big Noyd die größten M-o-b-b Songs, immer wieder wurde Prodigy vom Band eingespielt. Fühlte sich passend an.

Abschluss bildete dann „Shook Ones Pt. II“, was die Halle zum ausflippen brachte. Nach einer Stunde war es dann leider vorbei.

Insgesamt gutes Konzert, übers Preisleistungsverhältnis sprechen wir mal nicht. Shook Ones war Bucketlist, der Rest die Kirsche auf der Sahne.

Nach dem Konzert ging es wieder mit einem VOI nach Hause. Eigentlich wollte ich noch etwas essen, aber leider schließen die umliegenden Dönerläden in diesem Dorf vor 23 Uhr. Also gab es zuhause PBJ Sandwiches.

Samy Deluxe & Mikis Takeover! Ensemble Tour 2026

Bei der wöchentlichen Eventim-Recherche poppte plötzlich dieser Termin auf. Samy Deluxe in Nürnberg? Da muss ich natürlich dabei sein. Meistersingerhalle? Ungewöhnlich, aber nehm ich. Auf TikTok wurden mir dann Ausschnitte in die Timeline gespielt. Klassische Musik und Rap? Ungewöhnlich.

Am Konzerttag wurde der VOI-Roller geschnappt und in unter 10 Minuten die Halle angesteuert. Hoher Altersdurchschnitt (wie zu erwarten), Dresscode auch irgendwie zwischen Anzug und Baggys. In der Halle erstmal die Jacke abgeben müssen, glücklicherweise kostenlos.

Das letzte mal in der Meistersingerhalle war ich, als der Ruhmreiche Fussballclub Nürnberg dort noch seine Jahreshauptversammlung abgehalten hat. Schnell die Plätze dieser reinen Sitzplatzveranstaltung eingenommen.

Pünktlich kam dann das Takeover! Ensemble raus und schon erklangen die ersten klassischen Töne. Total ungewohnt, aber ich war nicht abgeneigt. Danach kam auch schon Sam Semilia und er nahm mit seiner Präsenz den ganzen Saal ein.

Ich war extrem auf die Setlist gespannt. Leider sehr viel neues, was mir nicht so wirklich getaugt hat. Musikalisch erste Sahne, aber nicht grade meine Favoriten. Mein Fokus lag auch mehr auf das Ensemble, die machten einen richtig guten Job.

Gegen Ende kam ich dann auf meine Kosten, „Weck mich auf“ in dieser Version kommt nochmal krasser. Zur Zugabe gab es dann noch „Ladies and Gentleman“, was mich dann doch sehr versöhnlich nach Hause gehen ließ.

Spannende Erfahrung, ich weiß nicht ob Sam den besten Katalog für sowas hat. Der könnte auch mal so wieder auf Tour gehen und richtig die Hallen rocken.

Wieder mit einem VOI-Roller ging es dann nach Hause.

Main Concept „35 Jahre Main Concept & Kontinuum“-Tour 2026

In einer Woche 2 Rapgroups zu sehen, die meine Jugend bereichert haben, hatte ich nicht erwartet. Durch Zufall wurde ich auf das Konzert von Main Concept in der DESI aufmerksam. Die DESI ist nicht grade eine Location, die ich auf dem Radar hatte und regelmäßig checke.

Nachdem die Familie gefüttert war, ging es entspannt per Straßenbahn zur Desi. Von der Anbindung, für mich, eine Top-Location. So entspannt komme ich selten zu Konzerten.

Mit kleiner Verspätung traten David Pe und DJ Explizit auf die Bühne. In einem gut gefüllten Saal ging es sofort zu Sache. Man merkt das David das bereits seit 35 Jahren macht und bereits mit einigen Größen des Deutschraps auf der Bühne stand. Ohne großen Firlefanz, einfach nur ein Mic und ein DJ.

Immer wieder brachte er seine sagenumworbenen Freestyles zum Besten, die diesen Konzert einzigartig machten.

Nach 90 Minuten Top-Unterhaltung war dieser Abend auch vorbei. Das war super.

Mit der Straßenbahn ging es dann auch wieder nach Hause und wir sehen uns hoffentlich zu 40 Jahren Main Concept wieder.

Wu-Tang Clan „The Final Chamber“-Tour 2026

Es gibt Momente, da denkt man einfach nicht rational. Zum Beispiel wenn der Wu-Tang Clan auf seiner Welttournee zwei Konzerte für Deutschland ankündigt. Nach Ankündigung war klar das ich dabei sein muss. Egal ob in Berlin oder in Köln. Wie ich dahin komme? Egal. Habe ich andere Termine an diesen Tagen? Egal. Musst du nicht arbeiten? Egal.

Nachdem ich dann im offiziellen Ticketmaster-Sale erfolgreich war, ging es am Dienstag endlich nach Köln. Vorsorglich wurden für den Konzerttag und den Tag darauf Überstunden abgebaut, damit wenigstens Arbeit kein Problem darstellt.

Alleine sollte ich die Reise auch nicht auf mich nehmen, so das mit ca. 30 Minuten Verspätung am Dienstag der Weg per Auto in die Domstadt angetreten wurde. Der Fahrt verlief unspektakulär, nur so manch stockender Verkehr brachte einen zum Grübeln. Doch nach Frankfurt flutschte es dann und so kam man eine Stunde vor Beginn an der Lanxess Arena an.

Da man auf Nummer sicher gehen wollte, wurde vorab bereits ein Parkticket für das P1-Parkhaus gekauft. Man weiß ja nie.

Nach einem entspannten Einlass wurde erstmal der Merchstand angesteuert. Es wurde ein Bandana um wenigstens ein kleines Andenken zu haben. Danach wurde noch kurz ein Currywurstmenü einverleibt, am GIZEH Stand ein paar Filter erspielt und schon betrat man den Innenraum der Arena.

Wow. Die Arena ist groß. Hab Bock dort mal ein Eishockeyspiel zu sehen.

Das Konzert begann gut eine halbe Stunde nach dem, was als Beginn auf der Karte stand. Ist man ja mittlerweile gewöhnt.

Und dann ging es nach einem geilen Intro mit RZA auf der Bühne los. Leider war der Sound zu schlecht, um die Halle hier wirklich zum kochen zu bringen. Viele Lieder erkannte man erst an den Strophen und nicht bereits am Beat.

Es waren alle da, sogar Young Dirty Bastard, der Sohn von ODB. Den meisten Jubel gab es natürlich bei Method Man, das war aber vorher zu erwarten.

Und so spielte der Clan für zwei Stunden, immer wieder durch Ankündigungsvideos unterbrochen. Sogar Havoc von Mobb Deep war dabei, den sehe ich ja später im Jahr nochmal.

Es gab eine Mischung aus Clan Liedern und einzelnen Solo Tracks, sogar an die verstorbenen wurde mit einer schönen Hommage gedacht.

In voller Mannstärke performte man C.R.E.A.M. und Triumph zum Abschluss und bedankte sich bei Köln und Deutschland.

Bis auf den beschissenen Sound war das ein fantastisches Konzert. Grade die visuelle Unterstützung machte einiges her.

Nach dem Konzert ging es zügig raus aus der Arena und direkt in die falsche Richtung, Dort sieht aber auch alles gleich aus.

Ins Auto, nochmal kurz getankt und dann ging es 4 Stunden zurück ins schöne Nürnberg. Auf dem Heimweg regte man sich noch über die Versorgung an den Raststätten auf, kein Fast-Food Laden hatte noch offen und so musste eine harte Butterbreze für 3,50 € und ein Snickers für 2,50 € den Magen füllen.

Die Heimfahrt war wirklich anstrengend so das häufiger Pause gemacht werden musste, damit man nicht die nächste Leitplanke mitnimmt.

Um 3:30 Uhr war man dann zuhause. Da Schlafen sinnlos war, da die Kinder in die Schule mussten, wurde die Zeit noch irgendwie durchgestanden.

Ich war froh als alle aus dem Haus waren und mein Kopf das Kissen berühte.

Wu-Tang is forever.

Megaloh „Schwarzer Lotus“-Tour 2026

Megaloh in Erlangen, da muss man mich nicht zweimal fragen. Mit dem Auto und einem Kumpel ging es Richtung E-Werk. Überpünktlich. Und wenn ich sage überpünktlich, meine ich überpünktlich. 2,5 Stunden vor Beginn wurde ich abgeholt. Da hatte wohl jemand die Angst das die kurze Strecke nach Erlangen mit Staus gefüllt ist.

Also war man 2 Stunden vor Beginn am E-Werk. 2 Stunden vor Beginn heißt auch eine 1 Stunde vor Einlass. Die Zeit davor wurde mit Gesprächen und Vapes verbracht.

Da die Blase drückte, ging es pünktlich um 19 Uhr in den schnuckeligen Saal. Kurz mit einer Cola ausgestattet wurde gewartet.

Den Abend eröffnete dann der Nürnberger Kuchenmann, unterstützt von Nasenbluten. Da ich diese Kombi bereits im letzten Jahr beim Sprej Grad gesehen habe, war die Vorfreunde groß. Beide lieferten auch einen guten Auftritt ab, das war spaßig.

Nach einer Pause kam dann der Hauptact auf die Bühne. Und Mega lieferte einen starken Auftritt. Seine Setlist ließ keine Wünsche offen, das Publikum hatte sichtlich Bock. Bockstarke Bühnenpräsenz.

Ich war zum ersten Mal im E-Werk. Für intime Konzerte eine gute Location. Auch der Sound war viel viel besser als Hirsch.

Nach dem Konzert ging es zügig wieder in die schönste Stadt der Welt. Dort wurde noch ein Döner gefetzt.

GZUZ „Live“-Tour 2026

Wird starten in der Konzert-Jahr 2026 wie das Jahr davor geendet ist, in der Stadthalle der Vorstadt. Da man diesmal in einer größeren Gruppe unterwegs war, musste am Tag vorher noch die Anreise geklärt werden.

Ein Teil der Mitstreiter wollte mit dem Auto fahren, also wurde ich 2 Stunden vor Beginn zuhause eingesammelt. Das Auto wurde zwei U-Bahn Stationen von der Stadthalle entfernt abgestellt, damit mit dieser eben der Rest der Strecke absolviert werden konnte.

Nach relativ kurzer Einlassphase war man also über eine Stunde zu früh in der Location. Mit Getränken, kalten Bratwürste und Raucherpausen wurden sich die Füße in den Bauch gestanden.

Sehr pünktlich kam dann Jaill auf die Bühne, um für ca. 30 Minuten den Abend zu eröffnen. Ich kannte ihn vorher nicht, aber er machte einen guten Job. Regelmäßig werde ich ihn aber nicht hören.

Nach kurzer Umbauphase und einem ziemlich starken Intro kam dann GZUZ auf die Bühne. Man merkte das das Publikum richtig Bock hatte durchzudrehen.

Er spielte viele Klassiker, ging zwei Mal in die Menge rein und freute sich mehrmals über die starke Crowd. die Setlist war wirklich stark zusammen gestellt, es gab kaum Ruhephasen.

Nach ca. 1,5 Stunden ging ein sehr gelungener Abend zu Ende. Aus der Misere des letzten Mal hatte man gelernt, die Jacken blieben am Körper, weswegen der Ausgang direkt angesteuert wurde.

Nach einer kurzen U-Bahn Fahrt (inkl. Umsteigen) wurde aufs Auto gewechselt und man kam sicher zuhause an.

GZUZ lohnt sich.

OG Keemo „180Grad“-Tour 2025

Wenn Keemo ruft, dann fährt man auch in die Westvorstadt. Nachdem 2023 bereits ein ausverkaufter Löwensaal zum durchdrehen gebracht wurde, musste es ein wenig größer werden. Nicht mehr lange und die Arena kann gefüllt werden.

Also an einem Sonntag (mit bescheidenem ÖPNV Fahrplan) die U-Bahn bestiegen und die Grenze überquert. Der Einlass verlief flott, bei der Jackenabgabe vibrierte bereits der Boden. Es gab einen Voract, von dem ich nichts wusste und auch kaum was mitbekommen habe. Schade, Marmalade.

Und dann kam Funkvater Frank und OG Keemo. Von Sekunde 1 hatte der Pulk Bock, direkt die ersten Takte von Civic lassen Fürth beben wie sonst nur wenn Nürnberg im Playmobil-Stadion zu Gast ist. Eine krasse Crowd machen Konzerte 100mal besser.

Er spielte alles wichtige in seinem Repertoire, bei Geist wurde sogar Pyro gezündet. Auch Ramzey war am Start und durfte 2 (oder 3) Tracks performen.

Als Zugabe gab es Vorwort und Faust, besser kann ein Konzert nicht Enden. Ich würde Keemo noch hundertmal sehen. Absolute Empfehlung.

Nach dem die Jacke wieder in Empfang genommen wurde, musste diese Stadt noch verlassen werden. Der Sonntagsfahrplan sieht eine U-Bahn zurück in die Schönste Stadt der Welt nur alle 10 Minuten vor, absolute Folter.

Auch wenn die Woche danach mit wenig Schlaf startete, geht auf Keemo Konzerte!

Disarstar „Hamburger Aufstand Live“-Tour 2025

Mit Ankündigung der Tour wurden Tickets besorgt, immerhin lässt man sich Disarstar nicht entgehen. Anders als 2023 veranstaltete er diesmal im Z-Bau.

Entspannt wurde er E-Roller geschnappt und der Z-Bau angesteuert. Die Schlange war ordentlich lang, parallel lief auch irgendein anderes Konzert und sorgte bei einigen für Verwirrung. Der Einlauf lief aber gesittet und schnell ab.

In einem sehr vollen Saal fiel der Vorhang und Nürnberg drehte auf. Von Minute 1 hatte die Frontrow absoluten Bock auf Abriss.

Neben vielen Tracks aus seinem neuen Album gab es natürlich auch die Klassiker. Der ganze Abend hat sich natürlich gelohnt.

Free Hanna.

Sprej Grad 2025

Bereits zum zweiten Mal wurde das Gelände des ASN-Pfeil Phönix in einen Fläche der Kultur umgewandelt. Was 2024 noch sehr selfmade daher kam, war in diesem Jahr die erste Spur Professionalität zu sehen. Die Bühne war größer und besser beleuchtet, es gab mehr Fläche für die Maler, beim Catering gab es Unterstützung durch den Verein. Schön solche Veranstaltungen beim wachsen zu sehen.

Trotz persönlicher Einladung durch den Veranstalter spendete ich zwanzig Euro, damit es eine Chance gibt auch nächstes Jahr auf Sprej Grad zu gehen. Ich besuchte die Veranstaltung ab ca. 16 Uhr, private Termine verhinderten ein früheres kommen. Dadurch hatte ich bereits einiges verpasst.

Die Auftritte wurden erstmal nur beiläufig verfolgt, interessierte war ich an den geschaffenen Kunstwerken. Jedes einzelne wurde aufgesaugt, gepaart mit dem Geruch von frischem Lack war das schon ein Moment des inneren Seelenfrieden.

Den musikalischen Abend eröffneten für mich dann Kuchenmann mit Nasenbluten als Support. Bereits letztes Jahr waren beide dabei. Durch die eintretende Dunkelheit kam es zu einer guten Atmosphäre, die auch die Plätze direkt vor der Bühne füllen konnte. Stark.

Danach kamen dann die Neumarkter Bitumen & Lu Spencer, auch zum zweiten Mal dabei. Auch die beiden konnten das Publikum begeistern.

Zum Abschluss kam dann Shacke One und plötzlich hatte man Platzangst. Mit dem Headliner hat man dann auch ein passenden Künstler gefunden, der Graffiti und Rap lebt. Es wurde ein Feuerwerk abgefeuert und jeder war danach sehr glücklich.

So feiert man Jams. Ich kann nur jedem empfehlen, sollte es 2026 wieder stattfinden, vorbei zu schauen.

Kendrick Lamar / SZA „Grand National“-Tour 2025

Als die Tour angekündigt wurde, war sofort klar, dass ich dabei sein werde. Dabei war es mir auch egal, ob es in Köln oder Frankfurt sein würde. Also: mit zwei Smartphones den Ticketmaster-Presale betreten und gebetet.

Am Ende hätte ich für beide Städte Karten bekommen, entschied mich aber aufgrund des Datums und der räumlichen Nähe für Frankfurt. 150 Flocken für einen Stehplatz wechselten den Besitzer.

Dass danach noch ein Zusatzkonzert für FFM angekündigt wurde, war nett und hätte sicherlich so manche Schweißperle vermieden – aber was soll’s.

Und so wuchs Woche um Woche die Vorfreude. Immer wieder wurde K-Dot gepumpt.

Dann kam der entscheidende Tag.

Entspannt wurde um 14 Uhr das Auto Richtung Frankfurt gesteuert. Die Fahrt verlief unspektakulär, nur die Staus nervten etwas.

Mit ein wenig Verspätung kam man dann in der Nähe des Deutsche-Bank-Parks an. Der Waldparkplatz sollte angesteuert werden – was wohl einige vorhatten. Also stellte man sich in die Schlange und wartete.

Am Ende wurde einem der Parkplatz zugewiesen, was dafür sorgte, dass alles relativ geordnet ablief. Dass man dafür allerdings verdammte ZWANZIG EURO verlangte, um sein Auto dort abzustellen, ist schon Wucher. Immerhin hatte ich die Hoffnung, dass mit meinem FCN-Kennzeichenhalter meine Reifen im SGE-Gebiet heil blieben.

Der Fußweg zum Stadion über die Brücke war entspannt. Der Einlass war noch recht leer – danke an die Security für den Hinweis, dass im Stadion Rauchverbot herrscht. Hat natürlich keinen interessiert.

Auf TikTok wurde man regelmäßig darauf hingewiesen, sich das Papierticket am Eingang abzuholen – das wurde natürlich gemacht. Danach ging es zum Merch-Stand. Ich bin absolut kein Mensch, der diese absurden Preise, die Künstler heutzutage aufrufen, unterstützt. Aber bei Dot werde auch ich eine kleine Bitch und zahlte brav 55 € für das schwarze Gloria-Shirt.

Die restliche Zeit wurde rumgestanden, bis endlich DJ Mustard auf die Bühne trat. Er heizte das Publikum mit einem geilen Set ein. Das Publikum war hier bereits komplett bereit zur Eskalation, und die ersten Menschen mussten aus dem vorderen Bereich flüchten, da es einfach zu hart war. Komplett explodiert ist es dann, als Haftis 069 gespielt wurde. Richtig starker Move.

Nach seinem Set gab es noch eine kurze Verschnaufpause, bevor K-Dot dann den Main Event eröffnete.

Ich weiß gar nicht, was ich zum Konzert sagen soll. Das war Weltklasse. Ich hatte noch nie ein Klingeln im Ohr nach einem Konzert – so unfassbar laut war das. Der einzige negative Aspekt war die Version von m.A.A.d city – hier hätte mir die Originalversion besser gefallen.

Es wurden alle wichtigen Songs gespielt, besonders laut war es natürlich bei Not Like Us.

Auch SZA, die jetzt nicht in meiner Heavy Rotation ist, wusste abzureißen. Das Publikum hat sie auf jeden Fall geliebt und war nicht weniger laut bei ihren Songs.

Alles in allem: das beste Konzert, das ich bis dato gesehen habe. Period.

Pünktlich um 23 Uhr war es dann vorbei. Raus auf dem Parkplatz ging es relativ schnell. Doch dann begann das Dilemma.

Man stellte sich nicht sofort in die Reihe, um dem ersten Schwung zu entfliehen. Am Auto was trinken, in Ruhe chillen, etwas snacken. Nach rund 20 Minuten stellte man sich dann doch an. Es dauerte eine knappe Stunde, bis man endlich schneller als Stop-and-Go unterwegs war. Absolutes Fehlkonzept, was die Verkehrsführung angeht.

Auf der Rückreise wurde hart gegen die Müdigkeit gekämpft – es musste sogar eine Pause gemacht werden. Aber ansonsten ging es entspannt und sicher zurück in die schönste Stadt der Welt.

Um 3 Uhr lag man endlich im Bett. Glücklich. Zufrieden.