Bereits zum zweiten Mal wurde das Gelände des ASN-Pfeil Phönix in einen Fläche der Kultur umgewandelt. Was 2024 noch sehr selfmade daher kam, war in diesem Jahr die erste Spur Professionalität zu sehen. Die Bühne war größer und besser beleuchtet, es gab mehr Fläche für die Maler, beim Catering gab es Unterstützung durch den Verein. Schön solche Veranstaltungen beim wachsen zu sehen.

Trotz persönlicher Einladung durch den Veranstalter spendete ich zwanzig Euro, damit es eine Chance gibt auch nächstes Jahr auf Sprej Grad zu gehen. Ich besuchte die Veranstaltung ab ca. 16 Uhr, private Termine verhinderten ein früheres kommen. Dadurch hatte ich bereits einiges verpasst.

Die Auftritte wurden erstmal nur beiläufig verfolgt, interessierte war ich an den geschaffenen Kunstwerken. Jedes einzelne wurde aufgesaugt, gepaart mit dem Geruch von frischem Lack war das schon ein Moment des inneren Seelenfrieden.

Den musikalischen Abend eröffneten für mich dann Kuchenmann mit Nasenbluten als Support. Bereits letztes Jahr waren beide dabei. Durch die eintretende Dunkelheit kam es zu einer guten Atmosphäre, die auch die Plätze direkt vor der Bühne füllen konnte. Stark.

Danach kamen dann die Neumarkter Bitumen & Lu Spencer, auch zum zweiten Mal dabei. Auch die beiden konnten das Publikum begeistern.

Zum Abschluss kam dann Shacke One und plötzlich hatte man Platzangst. Mit dem Headliner hat man dann auch ein passenden Künstler gefunden, der Graffiti und Rap lebt. Es wurde ein Feuerwerk abgefeuert und jeder war danach sehr glücklich.

So feiert man Jams. Ich kann nur jedem empfehlen, sollte es 2026 wieder stattfinden, vorbei zu schauen.