
Während man bei heißen Temperaturen im Freibad schmilzt, schmeißt Instagram einen mit Werbung für dieses Festival zu. Techno bei sommerlichen Temperaturen? Ihr könnt auf mich zählen.
Nachdem die Kinder geparkt wurden, ging es per U-Bahn und Bus zum Festivalgelände im Marienbergpark. Da wir gegen 14 Uhr aufschlugen, empfingen uns starke Bässe.
Das Gelände hat 4 Areas und bietet allerhand „kulinarische“ Highlight. Wenigstens genug Getränkestände gab es, da es trotz Spät-August sehr heiß war. Das man allerdings für einen halben Liter Augustiner 6,20€ lohnen musste, milderte den Spaß. Immerhin gab es ausnahmslos Kartenzahlung.
Nachdem man sich jede Area einmal zu Gemüte führte, fand man ein gutes Plätzchen an der Eden Stage. Dort wurde dann von guten und übersteuerten Bässen begleitet ein wenig getanzt.
Nachdem die Stage immer voller wurde, checkte man mal ans andere Ende der Location zur Ivy Stage. Die Sitzmöglichkeiten waren dauerbesetzt, so das nichtmal 5min die Beine hochgenommen werden konnten.
Als wir dann beim Essen anstand (ne okaye Pinsa für Schweinegeld), konnte man das Set von Poltergeist auf der Orchid Stage begleiten. Das war richtig gut.
Nach dem Essen ging es wieder zur Eden Stage. Und da merkte man das Alter. Bereits 5 Stunden auf dem Gelände, kein Platz wo nicht Bässe brummten und keine Sitzmöglichkeit.
Da haben wir dann die Entscheidung getroffen, dem Alter Tribut zu zollen und nach Hause zu gehen. Mit Kopfschmerzen macht das einfach keinen Spaß.
Beim nächsten Mal würde wir vermutlich später kommen um die Headliner zu sehen.
Was ich enorm schade finde ist, das das Festivalgelände nur für einen einzigen Tag aufgebaut wird. Da könnte man sicherlich mehrere Sachen machen, ähnlich den Festivals am Flughafen. Auch im Stadionpark könnte ich mir das richtig vorstellen, halt nur mit einer Stage aber an vier verschiedenen Abenden.